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Gesundheitsministerin
Trauernicht
überreicht die Ernnenungs-Urkunde
zum Nordseeheilbad in der Hochzeitsmühle an Bürgermeister
Karl Heinrich Thomsen.
Bildquelle: s:hz.de
Textquelle: Marner Zeitung |
Nordseeheilbad - Wellness
für die Seele
[13.07.2004] (Katrin Götz Marner Zeitung)
Auf dem Papier sind es nur vier Buchstaben, die dazu gekommen sind - doch
für die Gemeinde Friedrichskoog hängen viele Hoffnungen daran: Aus dem
Nordseebad wurde gestern offiziell das Nordseeheilbad. Damit ist der Ort das
25. Seeheilbad in Schleswig-Holstein - und das einzige in der Metropolregion
Hamburg.
"Das Ziel ist erreicht. Sie haben lange dafür gekämpft und hart dafür
gearbeitet", sagte Dr. Gitta Trauernicht, Ministerin für Soziales,
Gesundheit und Verbraucherschutz, bei der Übergabe der Anerkennungs-Urkunde
an Bürgermeister Karl Heinrich Thomsen. Bereits 1994 wurde der Antrag auf
die Ernennung erstmals eingereicht.
Es sei nur konsequent gewesen, dass sich die Gemeinde nicht mit dem Titel
"Nordseebad" zufrieden gab, sondern noch einen Schritt weiter wollte, sagte
Trauernicht. "Das ist nicht nur gut für Friedrichskoog, sondern auch für
ganz Schleswig-Holstein." Tourismus schaffe schließlich Arbeitsplätze.
Doch die Ministerin warnte auch: "Die Konkurrenz schläft nicht." Die
Anerkennung sei auch eine Herausforderung, den Wettbewerb mit anderen
Kurorten aufzunehmen, und die Verpflichtung, nach vorne zu schauen und für
die dauerhafte Sicherung der Qualitätsstandards zu sorgen.
Für Friedrichskoog komme es darauf an, immer das Ohr am Puls der Zeit - und
den Wünschen der Gäste - zu haben. "Es gilt jetzt, die Tatsache in die Welt
hinaus zu tragen: Friedrichskoog-Spitze ist einfach spitze!"
Diese Aussage steht für den stellvertretenden Landrat Georg Huesmann längst
außer Zweifel. "Hier sucht und findet der Gast Gesundheit, hier kann man
sich erholen und die Seele baumeln lassen."
Das "touristisch wertvolle Prädikat", mit dem sich der Ort nun schmücken
könne, sei ein Ritterschlag, sagte Huesmann. Der Kronprinzenköger gab seiner
Nachbargemeinde mit auf den Weg: "Visionen und das persönliche Engagement
von Bürgern sind wichtig - und der Mut für die Zukunft. Die Friedrichsköger
besitzen diesen Mut."
Bürgermeister Karl Heinrich Thomsen, der als wichtigste
Entwicklungsperspektiven für die Zukunft den Erhalt des ländlichen Raumes
und des Hafens nannte, versprach: "Die Gemeinde wird sich nicht auf ihren
Lorbeeren ausruhen, sondern sich bemühen, den Ort weiter nach vorne zu
bringen." Ein Beispiel dafür sei die geplante Einrichtung der Spielscheune.
Unterstützung erfahren die Köger unter anderem aus Hamburg. Hubert Grimm,
Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg - und im Koog zuhause -
gratulierte zum "Meilenstein in der Geschichte Friedrichskoogs". Er
wünschte, dass die derzeit in Hamburg spürbare Dynamik auch auf die Gemeinde
überspringe. Friedrichskoog, das seien "54 Millionen Quadratmeter Weite und
Freiheit - Wellness für die Seele".
Grimm hatte auch eine Einladung dabei: Wenn am 28.Oktober in der
Handelskammer die "Freizeitwirtschaftstage" stattfinden, erhält das
Nordseeheilbad die Gelegenheit, sich zu präsentieren. |
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