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Seit dem 1. Mai 2004 gibt es in Dithmarschen grünes Licht für die
Marschenbahn-Draisine. Auf der acht Kilometer langen Strecke zwischen
Marne und St. Michaelisdonn können Gäste auf ganz neue Art die Marsch
erkunden. Acht Fahrzeuge stehen zur Verfügung, von denen sich in aller
Ruhe die herrliche Landschaft genießen lässt. Vier Personen passen auf
eine Draisine - zwei müssen die Pedale treten, zwei weitere können es sich
auf einer Holzbank bequem machen
Einmalig dabei ist, dass Draisinen mit so genannten Stecksegeln (ähnlich
wie Spinacker) für die Fahrt in Windrichtung eingesetzt werden; ein
Erleben ohne Kraftanstrengung, wenn der Wind bläst.
Die Bahnhöfe liegen in St. Michaelisdonn in der
Westerstrasse und in Marne in Hembüttel-Hof (kurz vor dem Stadtgebiet) Die
Gleise wurden vor 125 Jahren für die Marschenbahn zwischen Altona (bei
Hamburg) und Tondern gelegt. Bis 1961 zogen hier noch Dampfloks die
Personenzüge, dann wurden die Schienen bis in die neunziger Jahre noch für
den Güterverkehr genutzt. Seitdem lagen die Gleise nur noch rostend und
nutzlos in der Landschaft.
Diese Traditionsstrecke, die durch die wunderschöne Landschaft der "Südermarsch"
mit ihren schilfigen Gräben und Fleeten, Raps-, Getreide-, Kohl- und
Möhrenfeldern führt, soll als kulturelles Erbe der maritimen Marschregion
erhalten und mit einer Draisinenbahn wieder in Wert gesetzt werden.
Reservierungen nehmen die Büros der
Fremdenverkehrsvereine in Marne und St Michaelisdonn gerne entgegen.
Ab Marne und St. Michaelisdonn wird den Gästen auch ein Anschlussprogramm
angeboten. Dies sind u.a. Fahrradtouren, Wanderungen oder Stadtführungen.
Hier finden Sie die Fahrplanübersicht und die Preise und Anschriften
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